Puppendienstag: Olga

Gertraud Pohl, eine Photographin und Dichterin, gastierte hier vor einer Woche mit der Puppe namens Bukfenz, heute – Olga.

Über Olga schrieb die Autorin:

Olga begleitet mich seit fast 50 Jahren, sie hat alle Stürme meines Lebens miterlebt, und die „Geschichte, die sie zu erzählen hat”, ist auch meine eigene Geschichte.

Olga4.webWen hab´ ich gestört?

Der Folter der Worte
Für immer entfliehn
Zur himmlischen Pforte
Von geistvollem Sinn.
Gefängnis aus Fragen
Und keiner, der schützt,
mein Weinen und Klagen,
es hat nichts genützt,
mein Schweigen verklungen,
von keinem gehört.
Die „Mörder“ gedungen –
Wen hab´ ich gestört?

Olga3.webOlga1-2Puppen sind magisch. Puppen sind unheimlich. Puppen sind symbolisch. Weil… Puppen sind wir,  von unbekannten Gewalten am Draht gezogen, sagt Danton in „Dantons Tod” von Georg Büchner. Und Heinrich von Kleist verstärkt es noch mit seinem berühmten Zitat aus dem Text „Über das Marionettentheater” (1810):

Die Puppen brauchen den Boden nur, wie die Elfen, um ihn zu streifen, und den Schwung der Glieder, durch die augenblickliche Hemmung neu zu beleben, wir brauchen ihn, um darauf zu ruhen, und uns von der Anstrengung des Tanzes zu erholen.

Olga & Sara.webDieses Foto kam mit der Unterschrift: Olga und Sara. Vielleicht kommt Sara auch Mal zu uns.

Informacje o ewamaria2013

Polska pisarka w Berlinie
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