Tod eines Friedensforschers

11-4-2014-Kunstforum-Belziger1eV-Viktoria_KorbDieser Beitrag ist zum teil auch auf Deutsch. Einfach runter scrollen.

Viktoria (Viki) Korb napisała kilka dni temu w mailu:

Halo Ewa, będę miala 11 kwietnia o godzinie 19.30 prezentację mojego kryminalu (wraz z filmem o nim z RBB) w tej instytucji podanej poniżej. Trzeba się zameldować. Najlepiej by bylo, abyś zamieściła informacje z ich strony internetowej w swym blogu (mam nadzieję, że zechcesz?) Ja niestety nie potrafię jej skopiować z google i wkleic w mojego maila, ale może Ty potrafisz.
Tu informacja z foto w google:
Kunstforum Belziger 1 eV
kfb1ev.de – 030 78001469

Otóż oczywiście potrafię i to zrobię,  i w ogóle zachęcam, bo kryminał ciekawy i śmieszny, ale zanim wejdę na stronę Kunstforum, patrzę sobie na tę informację i rozmyślam o tajemniczych różnicach pomiędzy umysłem niemieckim, a polskim (a tego też dotyczy kryminał Viki).  Kunstforum Belziger 1 eV. Potrzebuję czasu, żeby zrozumieć, że Kunstforum mieści się na ulicy Belziger numer 1 i ma prawną formę Stowarzyszenia Zarejestrowanego czyli e.V. A zatem to pod spodem – kfb1ev.de – to zapewne adres strony internetowej.  Wszystko skrócone do maksimum i zakończone dot de.

I zaiste! Strona internetowa i na dodatek kolorystyczny majstersztyk. Czuję się jak pszczoła w rurze odpływowej mojej zmywarki.

belziger
Also jetzt auf Deutsch. Viki Korb wird am 11. April um 19.30 Uhr im Kunstforum in Schöneberg aus ihrem witzigen deutsch-polnischen Kriminalroman lesen. Diejenige, die teilnehmen wollen, bitte auf die Internetseite gehen, um sich anzumelden:

www.kfb1ev.de

Und hier eine kleine dafür aber buchstäbliche Kostprobe aus dem Buch:

„Ja, machen wir mal zur Abwechslung ein Abendessen bei mir“, schlug Gloria vor.
Knut wollte wissen, was sie denn Schönes zu essen machen würden.
„Wieso?“ fragte ihn Gloria erstaunt. „Endlich das, was sie wirklich mögen – keine ´nouvelle cousine´, keinen modischen Schnickschnack, den sie mühsam in sich hineinzwängen und dann hungrig nach Hause gehen.“
„Also soll es tatsächlich Schweinebraten mit Bratkartoffeln sein?“ wunderte sich Knut. „Traust du dir zu, so gegen die Mode zu gehen? Und hast du keine Angst vor bösen Zungen?“
„Ich war schon immer eine Provokateurin. Wir machen auch einige Alibisalate, ich wette aber, dass sie uns fast vollständig erhalten bleiben, im Gegensatz zum Ferkel.“
„Sehen wir mal“, sagte Knut unsicher. „Du bist ganz schön mutig. Ich werde mich aber opportunistisch mit Salat anrichten beschäftigen.“
Gloria erwiderte, dass sie schließlich in Polen verfolgt worden war und so Zivilcourage gelernt hatte. Sie bestand auf ihrem Experiment.
(…) Alle Eingeladenen nahmen zuerst ein wenig Salat und lehnten Schweinebraten und Bratkartoffeln kategorisch ab, wobei sie heftige Protestgesten mit ihren Händen vollführten.
„Wir sind strikte Vegetarier“, verkündete stolz Erdmuthe von Kupke. „Als Arztfrau weiß ich, was Cholesterin bei einem Menschen anrichten kann. Und die BSE-Gefahr…“
„Und denkt an die armen Tiere, die gequält werden“, unterstützte sie Udo Knarsch. Claude Eckel verkündete auch, dass er gesund und umweltbewusst lebte, nicht zuletzt musste er auf seine Linie achten.
„Ihr solltet euch an denen ein Beispiel nehmen“, sagte Hasso Schuja und deutete auf Gloria und Knut, die genüsslich den Braten verzehrten.
„Wer weiß schon, was wirklich gesund ist?“ sinnierte Gloria mitleidig. „Bis vor kurzem waren die Kartoffeln verdammt, und jetzt sind sie voll rehabilitiert. Es gibt sogar eine Kartoffeldiät zum Abspecken.“
„Da ist was Wahres dran“, stimmte Balthasar von Kupke zu, „ich bin auch im Prinzip Vegetarier, aber könnte ich etwas von diesem Braten probieren?“
„Gern“, bot Gloria an, „du kannst in aller Ruhe probieren, denn wir haben die Vita des Ferkels von der Wiege an aufs genaueste geprüft. Es hat ausgezeichnete Referenzen. Aber vielleicht noch jemand?“ fragte sie.
Aus allen Ecken meldeten sich jetzt leicht verschämte Stimmen, die murmelten:
„Probieren, probieren, probieren…“
Mehrere Hände reckten sich gierig in Richtung Braten. Knut beruhigte sie:
„Es reicht für alle.“
Nach einer halben Stunde war von Schweinebraten und Bratkartoffeln keine Spur mehr zu sehen. Gloria war sogar immer noch etwas hungrig – sie hatte den Appetit ihrer Gäste aufs verhasste Fleisch unterschätzt, und Claude Eckel nahm ihr das letzte Stück vor der Nase weg.

Für die Polen hier ein Fragment des Buches auf Polnisch/ TU link do innego fragmentu (ale też o jedzeniu) po polsku.

 

Reklamy

Informacje o ewamaria2013

Polska pisarka w Berlinie
Ten wpis został opublikowany w kategorii Viktoria Korb i oznaczony tagami , , , , . Dodaj zakładkę do bezpośredniego odnośnika.

Skomentuj

Wprowadź swoje dane lub kliknij jedną z tych ikon, aby się zalogować:

Logo WordPress.com

Komentujesz korzystając z konta WordPress.com. Wyloguj / Zmień )

Zdjęcie z Twittera

Komentujesz korzystając z konta Twitter. Wyloguj / Zmień )

Zdjęcie na Facebooku

Komentujesz korzystając z konta Facebook. Wyloguj / Zmień )

Zdjęcie na Google+

Komentujesz korzystając z konta Google+. Wyloguj / Zmień )

Connecting to %s