Z pamiętnika wolontariuszki (wolontariuszy nadal nie ma)

Zanim zaczniemy, posłuchajcie.

 

Piękna muzyka, prawda? U nas też tak będzie, właśnie zaczynamy:

Anita 1 i Anita 2

A tu obrazki  z wystawy w Ratuszu Kreuzberg. Ośmioro artystów. Jedna z ósemki, Dominique Caillat, sfotografowała dzieci i ich rodziców w schronisku dla uchodźców. Jest ich w Berlinie 90, ale chyba nieważne w którym. Te dzieci są wszędzie. Ja sfotografowałam te fotografie na wystawie fotografii🙂.

naszedzieci2

Monika uczy dorosłych niemieckiego:

Monika:

Seit Frühjahr 2015 helfe ich in einem Heim in Zehlendorf, indem ich dort Deutsch für Flüchtlinge unterrichte, einmal pro Woche. Das Heim gehört also nicht zu den gerade errichteten Einrichtungen sondern besteht schon eine Zeitlang. Erstaunlicherweise fehlen da immer wieder Schüler und Teilnehmer für Deutschkurse; ja, Kurse kommen gar nicht zustande, es sind meistens Einzelschüler, die von qualifizierten Lehrern unterrichtet werden, grotesker noch: manchmal sitzen zwei Lehrer bei drei Schülern. Bei einer Belegung des Heims mit ca. 340 Menschen ist das für mich unverständlich. Bis jetzt habe ich die verschiedensten Nationen unterrichtet, aber keine Syrer; es waren Leute aus Moldawien, Serbien, Kosovo, Tschetschenien, Afghanistan, Albanien, Pakistan und Eritrea.

Viele von ihnen sind, nach eigenen Angaben, schon über ein Jahr in dem Heim, und sie haben, soweit ich sehe, schon ausreichende Deutschkenntnisse, um sich in einem Job zu versuchen. Das tatenlose Herumsitzen macht die Situation für sie oft unerträglich, doch sie bekommen keine Papiere und sie sollen, wie sie sich ausdrücken, warten.

Aus meiner Erfahrung wäre es gut, wenn die ehrenamtlichen Lehrer auch eine Art von Zertifikat austeilen könnten und die Leute über die Anfängerstufe A1 einstufen könnten. Das würde die Teilnehmer vielleicht mehr motivieren, und ihnen Zuversicht geben, dass das auch anerkannt wird.

Vieles in dem Heim hat sich zum Guten verändert; es gibt ein Kinderspielzimmer, wo Vormittags immer jemand mit kleinen Kindern beschäftigt ist, es gibt Basare, wo die Flüchtlinge sich warme Kleidung, Haushaltsgeräte und andere Sachen aussuchen können. Das erfreut sich auch, soweit ich das beurteilen kann, großer Beliebtheit in dem Heim.

Die Kommunikation zwischen dem Büro und den ehrenamtlichen Lehrern ist leider gleich null. In „meiner“ Zeit hat auch dreimal die Leitung des Hauses gewechselt, was natürlich die Zusammenarbeit erschweren muss. Die Versuche herauszufinden, wo sich die „eigenen“ Schüler befinden, enden meistens in nebulosen Erklärungen.

Meiner Meinung nach hängt das Funktionieren von solchen Heimen von den Menschen, und zwar von jedem einzelnen ab, die darin arbeiten. Ich für meinen Teil würde mir mehr Kooperation und Unterstützung für unsere Arbeit als Deutschlehrer wünschen.

 

 

 

Informacje o ewamaria2013

Polska pisarka w Berlinie
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