Na saksy 2 Die Reichen und die Geiziger

Text Łucja Fice / Übersetzung Małgorzata Behlert

BESUCH BEI DEN REICHEN

Ich irrte herum und fand die Strasse nicht. Ich blieb an einem Auto stehen, und fragte den Mann, der unter die Motorhaube guckte:
„Guten Tag! Wo ist Schubert Strasse?”
Er schaute auf und antwortete:
„Ich weiß nich. Ich arbeiten hier”, ich erkannte sofort diesen Akzent.
„Bist du aus Polen?”, lächelte ich süß. „Ich arbeite auch hier. Ach, wir Polen, wohin es uns doch überall verschlägt.”
„Ich bin erst zwei Wochen hier, als Arbeitstourist sozusagen. Ich kenne die Gegend nicht” , antwortete er auf Polnisch.
Er hatte eine kräftige, dennoch schüchterne Stimme. Mein Gott! Es war so schön, die Muttersprache hören zu können. Die Heimatliebe lugte hervor, von der ich nichts ahnte, wäre nicht der besagte Arbeitstourismus gewesen. Also identifizierte ich mich doch mit meinem Volk. Ich bin eine Polin und fühle das im jeden Blutstropfen. Ich verabschiedete mich und suchte weiter.

Im nächsten Haus reparierte ein älterer Mann etwas in der Garage. Ich fragte ihn auch nach der Adresse.
„Ach, ja! Ist es dieser Architekt? Dieser Millionär? Das ist das große Haus, das da zwischen den Buchen versteckt steht.” Er wies mit dem Finger darauf. Ich bedankte mich und war nach einem Augenblick an dem Haus angekommen. „Ein Millionär? Ist es ein Schimpfname oder etwa Tatsache?”, überlegte ich.

Das Gartentor stand offen. Ich erblickte eine grandiose Terrasse mit einem massigen Tisch und Sesseln. In der Ecke stand ein großer Grill. Die breite Terrassentür, die in die Wohnung führte, war auch offen. Ich ging auf Zehenspitzen hinein und blickte mich in dem Salon mit antiken Möbeln um. In einer Ecke stand ein geschnitzter Sekretär, in der Ecke gegenüber ein Ledersofa und mehrere Sessel. An einer Wand hingen Bilder im Stil Picassos, an der anderen im Stil Goyas. Alles in Allem sehr geschmackvoll. Die Gemälde machten mich neugierig.
„Goya? Picasso? In diesem Haus? Es sind bestimmt Kopien. Aber es ist ja nicht so wichtig”, dachte ich.

Als ich rein kam, saß die Familie steif am üppig gedeckten Tisch und allesamt, auch Ilona, sahen aus, als hätten sie sich für eine Filmaufnahme über leckere Fressalien vorbereitet.
Es roch nach Mittagessen. So hungrig, eigentlich so ausgehungert, wie ich war, sog ich diese Gerüche genüsslich ein. Ich schwöre, dieser Duft war schöner als der Beschauung des aufgetischten Fleischs, Käses und anderer Leckereien, Kuchen und Desserts. Der Anblick dieses voll gestellten Tisches wirkte auf mich wie Feuer auf Wachs.

Ilona erhob sich sofort als sie mich erblickte. Lächelnd bot sie mir einen Platz am Tisch an. Der Mann, den ich ungefähr auf fünfundsechzig schätzte, stand auf, reckte sich stolz und reichte mir seine Hand, die mir bei seinem starken Händedruck wie eine trockene Banknote vorkam. Er war groß und gut gebaut. Ein Kerl wie ein Baum. Sein Körper unter dem aufgeknöpften Hemd war fest wie eine biblische Eiche. Um diese Figur hätte ihn ein junger Bursche beneiden können. Nur seine Haare waren wie Holzsplitter. Intelligenter Gesichtsausdruck, regelmäßige Gesichtszüge, strahlende blaue Augen und ein sicherer Blick. Ich dachte an einen griechischen Gott, der mit einem Streitwagen auf der Erde ankam. Er strahlte ungewöhnlichen Reiz, Magnetismus und Energie aus. Die Zeremonie dauerte eine Weile.
„Nehmen Sie bitte Platz.” Seine Stimme klang freundlich.

Ich setzte mich hin und legte meine Hände auf die Knie. Erst da bemerkte ich eine elegante Frau. Sie trug eine Jeans, eine cremefarbene Seidenbluse und eine Goldkette mit einer Gemme. Ihr Haar war sorgfältig frisiert, ihr Gesicht dezent geschminkt. Ich betrachtete sie neugierig.
„Es ist Linda, Hugos Frau”, sagte Ilona.
Ich fand nicht den Mut, der Frau die Hand zu reichen. Sie schien es übrigens gar nicht zu erwarten. Ihre mattgrauen Augen bewegten sich unentwegt, sie schaute mich aber nicht ein einziges Mal an. Sie zappelte spastisch, als würden ihre Arme und Beine ein separates Leben führen. Sie hatte mollige Wangen und war hellhäutig. Eine gepflegte, ältere Frau eben. Bei ihrer Krankheit war es eine unheildrohende Schönheit.

„Setzen Sie sich an den Tisch, essen Sie mit uns zu Mittag, bitte.” Die Stimme der Kranken klang kalt und kreischend. Jedes Wort war ein Obsidianbrocken.
„Verdammt seien alle Gehirnschläge und Gehirnblutungen! Mein Gott! Behüte doch die Welt von diesen verfluchten Krankheiten”, diese Gedanken schwirrten in meinem Kopf wie Fledermäuse. Ich verglich diese Frau mit einem Blumenstrauß, der sich zur Sonne wendet, um die nötige Energie zu speichern und weiterleben zu können. Sie will bestimmt leben”, dachte ich.

Schönheit und Geld gehen doch nicht mit der Gesundheit einher. In Gedanken vertieft, schaute ich noch einmal auf den Tisch. Ich hatte einen Wolfshunger. „Mein Gott! Fleisch und Wurst vom Grill und so viel Kuchen!” Das muss begeistert geklungen haben, denn Ilona sagte mit einem spöttischen Lächeln: „Gabi, es ist nur Fraß und keine Schatztruhe.” Mir kam es vor, als säße ich an einer Hochzeitstafel. Ich wusste, dass ich mich satt essen kann, ich wurde direkt dazu angehalten. Es war so bunt, dass ich am liebsten nur die Farben und das reflektierende Sommerlicht (um nicht zuzunehmen) essen und dann vor Wonne zerfließen würde. Ich griff zum Teller und holte mir die besten Leckerbissen, ein bisschen Wurst, Schinken, kalten Fleischbraten und Käse. Ich bedankte mich bei dem Architekten mit einem Lächeln und er füllte mein Glas mit Wein. Erst da bemerkte ich die perfekt gepflegten Fingernägel. Scheinbar spielte Maniküre bei ihm die größte Rolle beim Achten auf die Figur. Er schaute mich recht merkwürdig an, dann lugte er vielsagend zur Ilona und sagte etwas, was mir Nachdenkstoff für meine abendlichen, einsamen Stunden bot. Auf alle Fälle knisterte es zwischen den beiden, das war nicht zu übersehen. Der Mann stellte dutzende Fragen zu meiner Arbeit als Pflegerin bei Frau Schultz und ich kramte nach höflichen Worten und gab mir Mühe, eloquent zu antworten. Er erzählte auch kultivierte Witze. Wir brachen immer wieder in Lachen aus. Ich beobachtete diesen kräftigen, lebensfrohen Mann mit Interesse. Wir unterhielten uns auf Englisch.

„Was? Du kannst nicht mehr? Hau rein, bei deiner Hexe kriegst du so was nicht”, Ilona lachte laut und verschlang ihr Eis.
„Gabi! Morgen beginnt das Weinerntefest. Da ist erst was los! Der Event startet im großen Saal, im Zentrum, gleich neben dem kleinen Kaufhaus. Wir sind alle schon um neunzehn Uhr dort” , sagte sie. „Scheiße, ich muss dann wieder den Rollstuhl schleppen und die Alte zurechtmachen. Ich hab die schon so satt. Du denkst wohl, dass es in diesem Haus keine Arbeit gibt?” Ihr Ton verhieß nichts Gutes.

Ich schaute zu, wie sie aufstand, um die Frau vom Rollstuhl auf den Stuhl zu setzen, ich wollte wissen, wie sie das macht. Da war kein Geschick oder Mitgefühl für die gelähmte Frau zu bemerken, sondern nur Rumgeschubse und Gezerre, das konnte keinem entgehen.
„Vorsicht!”, rief ich.
„Misch’ dich nicht ein! Hier regiere ich! Wenn ich will, schmeiß ich sie auf den Boden und sage, sie ist mir entglitten. Die kranken Alten braucht ja sowieso keiner”, sie schaute mich nicht an, als sie das sagte.
„Setzt dich, du alte Kuh”, sagte sie gedehnt auf Polnisch. Gleichzeitig lächelte sie die Kranke an. Linda verstand nichts.
„Sie lebt doch nur für die Pharmaunternehmen, ganz sicherlich nicht für ihren Mann. Guck dir ihn doch an, ein echtes Prachtexemplar. Wo er doch sein ganzes Leben fremdging, wird er sich erst jetzt nicht für sie interessieren”. Sie sagte das in einem Ton, dass ich den Eindruck hatte, einem Computerausdruck zur Gesundheitszustand zuzuhören. Sie hüllte Linda in eine Decke uns streichelte ihre Wange.
„So, nun bleibst du so sitzen, bis der Abend anbricht!” Sie stand hinter ihr, strich ihr über den Kopf und lachte krächzend. Mir blieb die Spucke weg.

Mein Gott! Sie ist ja schlimmer als Judas. Ihre Haltung, ihre unverblümte Art, sich zu äußern, hatte etwas Kühles und Glitschiges. Ich stellte sie mir als eine gefahrlose Kreuzotter vor, die in dieses Haus hineingekrochen ist, und die, als sie hier heimisch wurde, in eine andere Haut schlüpfte und alles mit ihrem Gift verseucht. Dieses Kabarett war extra für mich gedacht. Ich stand steif und gerade da, as hätte ich einen Stock geschluckt. Ich konnte kaum fassen, dass das alles wirklich geschieht.

„Komm mit. Ich zeig’ dir die Bude”, lud sie mich mit einer Handbewegung ein. Auf ihrem Gesicht malte sich Zufriedenheit und Wohlgefühl. „Hugo”, wandte sie sich an den Ingenieur, der zum Sessel rüberwechselte, fernsah und uns keines Blickes würdigte. „Darf ich der Gabi das Haus zeigen?”
„Selbstverständlich. Warum nicht.”
„Möchtest du den Pool und die Sauna sehen?”, sie sah mir in die Augen, als wollte sie sich darin spiegeln.
Ich antwortete nicht, ich war immer noch darüber entsetzt, was ich sah und hörte. Ich bekam Angst vor dieser Außerirdischen aus Schlesien.

***
Ich steckte den Schlüssel ins Schloss und… es stellte sich raus, dass die Alte die Tür von Innen abgeschlossen hat und den Schlüssel stecken ließ.
„Was soll ich jetzt tun?”, fragte ich mich.
Ich ging zur Tür, die zum Hof führte und klingelte. Zu meinem Erstaunen öffnete sie mir. Ich war beunruhigt und fühle mich wie ein Teenager, das heimlich aus dem Haus geschlichen ist. Der Krach lag in der Luft. Ich täuschte mich nicht. Die Seniorin stand breitbeinig da und hielt ein Scheuertuch in der Hand.
„Momentchen. Was soll denn das?”
„Du bist auf Arbeit. Ich bezahle dich.”
„Das ist doch meine Freizeit. Es ist nach dreiundzwanzig Uhr. Um diese Zeit brauchst du mich nicht und dein Mann schläft bereits wie ein Engel”, wehrte ich mich.
„Deine Freizeit hast du auf deinem Zimmer zu verbringen, mit Lesen oder Fernsehen.”
„Die alte Kiste taugt nichts mehr.”
„Ich zeig dir gleich die alte Kiste!” Das Scheuertuch landete erneut auf meinem Nacken.

Das wurde mir zu viel. Wer bin ich denn hier? Ich konnte mich gerade noch beherrschen, Facon halten, aber der Strang drohte zu reißen. Ich fühlte, ich explodiere gleich wie eine Granate, wenn ich mich nicht in meinen Kabuff verziehen kann, wie ein geschundener Hund.
Ich lief nach oben. Ich dachte, das Alter hat den Vorteil, dass man sich gehen lassen kann. Ich schwoll regelrecht an vor Gram. Ich begann meine Vorgängerin zu verstehen, die diesen Drill dank Beruhigungspillen drei Wochen lang ausgehalten hat. Ich war schon vier Wochen hier.
„Wie soll ich es hier aushalten, ohne in tausend Stücke zu zerfallen?”, fragte ich mich. Die Frau hat Macht über mich und badet in Selbstzufriedenheit. Ich legte mich ins Bett. Ich wollte nur schlafen. Ich fühlte mich wie ein kleines, einsames Mädchen, das sich nach seiner Mutter sehnt. Ich rief verzweifelt nach ihrer Hilfe.

Ich wachte auf. Obwohl ich wieder in der realen Welt war, kam es mir vor, als ob ich immer noch in diesem Albtraum eingefangen wäre. Ich hielt die Augen geschlossen und schärfte mein Gehirn, wie mit einer Schleifmaschine. Ich wusste, wo ich bin. Ich wusste, wer ich bin und was ich hier tue. Ich bin eine Pflegerin, eine peanut für die Welt. Ich bedeutete hier rein gar nichts. Ich machte die Augen auf, griff nach einem Zettel und einem Kuli und schrieb TRAUM: „Ich bin inmitten eines transparenten Gefäßes. Ich glaube, es ist eine Flasche. Ich überlege, wie ich da raus kann. Ich habe kein Telefon, so versuche ich mich telepatisch bemerkbar zu machen. Jemand kommt, hebt die Flasche auf, trägt sie zur Brücke und legt sie aufs Geländer. Ich falle gleich runter! Vom Geländer aus sehe ich auf dem Bürgersteig, auf der gegenüberliegenden Seite, Flaschen herumliegen. Sie haben unterschiedliche Formen und Größen. Die darin gefangenen Menschen flehen um Hilfe. Über dem Fluss kreist ein riesiger Vogel. Ich wollte den gefangenen Menschen helfen. Wie komme ich nur aus dieser Flasche raus?”

Ich wachte auf. Das war vermutlich eine Botschaft, die von einer anderen, unbekannten Ebene die symbolische Deutung meiner und nicht nur meiner Lage verkündete.
„Mein Gott! Sieben Uhr dreißig.” Ich war spät dran. Ich zog mich schnell an und betrat hastig das Zimmer des alten Ehepaares.
„Es ist Sieben Uhr vierzig”, brüllte Elvira und kroch aus ihrem Bett.
„Das macht doch nichts, wir kommen ja nirgends zu spät”, antwortete ich ruhig. „Wir frühstücken doch um acht Uhr dreißig”.

Diesen deutschen Pünktlichkeitsdrang der älteren Menschen, denen die Uhrzeit doch nichts anhaben konnte, begriff ich nicht. Ich fühlte mich getadelt und unwohl mit mir selbst. Ich machte kleine Fehlgriffe bei Opas Morgentoilette. So wirkte sich eben die Mahnung für die paar Minuten Verspätung auf mich aus. Ich kniete vor ihm und rubbelte sein Bein mit dem Waschlappen ab. Anscheinend zu fest, denn ich hatte auf einmal seine geballte Faust vor meiner Nase. Er hat mich beinahe geschlagen. Ich hatte es satt. Ich beendete die Toilette, zog ihn an, setzte ihn in den Rollstuhl und brachte ihn in die Küche. Keine Verspätung1 ich war zufrieden mit mir. Der Senior schaute zur Uhr über dem Tisch. Sie tauschten Blicke aus.
Es stimmte alles. Leben nach der Uhr. Sekundengenau. Ich aß die mir zustehende Stulle und konnte kaum die Tränen beherrschen. Ich wollte nicht, dass diese Frau sich daran ergötzt.

„Das Leben. Ich liebe es sowieso über mein Leben. Geh’ noch nicht, ich habe noch nicht mit meinem Gewissen abgerechnet”, sagte ich laut auf Polnisch.

Nach dem Frühstück stand ich auf, räumte den Tisch ab, wusch ab, putzte, trocknete ab, bis alles glänzte. Plötzlich trat Elvira an mich heran, schubste mich und zeigte auf den Herd.
„Gabi! Du machst alles flüchtig. Der Herd glänzt nicht richtig.”
„Doch, er glänzt!”, erwiderte ich stolz, und in Gedanken fügte ich zu: „Wie dem Hund seine Eier.”
„Was ist das überhaupt für ein Vorname? Willst du uns hier die heilige Gabriele vormachen? Wer hat denn so einen scheußlichen Vornamen für dich ausgewählt?”
„Meine Schwestern”, diese zwei Worte enthielten meinen ganzen Stolz.
„Hätten sie dich nicht irgendwie polnischer nennen können?”
„Wie denn?”
„Ich weiß nicht, jedenfalls nicht Gabriela.”
„Gefällt dir mein Vorname nicht?”
„Er passt nicht zu dir. Er ist ungeeignet für eine polnische Pflegerin und Putzfrau.”
„Dann nenne mich, wie du willst.”
„Ich werde mir schon einen Vornamen für dich ausdenken. Und wieso hast du heute eigentlich ein Kleid an? Das ist keine angemessene Arbeitskleidung. Du bist alt und wirst auch bald sterben. Dieses Kleid macht dich auch nicht jünger”, neckte sie mich.
„Na klar! Und du lebst ewig, da der Tod sich nicht trauen wird, dir zu sagen, dass es dein Ende ist”, revanchierte ich mich gehässig. „Und dieses Kleid ist ein Arbeitskleid”. Ich modulierte meine Stimme, um ihren Vortrag zu unterbrechen, aber Elvira war wie aufgedreht.
„Meine Liebe, die Jugend ist trügerisch, wie transparente, feine Morgenwolken. Bevor du dich umgesehen hast, werden sie dunkel, ziehen sich zusammen und verdecken die Sonne.”
„Ich weiß, was du damit sagen willst!”, unterbrach ich sie.
Elvira nahm eine Haltung an, die darauf hindeutete, dass sie ihre senile, krumme Wirbelsäule aufrichten wollte, um mir damit ihre Lebenskraft zu beweisen.
„Nachmittags gehst du in den Garten! Bohnen und Gurken müssen gepflückt werden. Morgen wecken wir ein. Das ist Arbeit für vier Tage.”

Das war unerträglich, die unbegründeten Ermahnungen taten weh. Warum musste ich gerade diese Stelle erwischen?
„Ja, Gabi! Wir bekommen das, wovor wir Angst haben!” Diese Gedanken begleiteten mich während der gesetzlichen Pause. Ich fühlte mich hier wie in einem Gefängnis, und jetzt führte ich mich selbst Gassi, an einer unsichtbaren Leine. Na ja, eine Portion Euro, reich an Vitaminen der finanziellen Sicherheit.

Informacje o ewamaria2013

Polska pisarka w Berlinie
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Jedna odpowiedź na „Na saksy 2 Die Reichen und die Geiziger

  1. Anne Schmidt pisze:

    sicherlich gibt es solche Arbeitsverhältnisse u. ich schäme mich fremd.
    Aber Arbeitgeber, die sich wie niederträchtige Herrschaften aufführen, würden sich von ihrer Angestellten nicht duzen lassen.
    Ich habe Angst um Katharina.
    Anne

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