DMAO oder Berlin erinnert sich

DenkMalAmOrt – Denkmal am Ort – DMAO

In der Wohnung, im Treppenhaus, im Hof, im Keller, im Schrebergarten, bei der alten Tante weit in Köpenick, im Hinterzimmer eines Nazi-Günstlings wie es bei der Lale Andersson der Fall war, bis zuerst ihr Garderobier und später auch sie selbst in einem KZ landeten.

Berlin erinnert sich.

DENK MAL AM ORT  ist eine persönliche Erinnerung an einen Menschen oder eine Familie in Berlin, die während der NS-Zeit verfolgt wurde.
DENK MAL AM ORT findet statt an den authentischen Wohn- und Lebensorten in Berlin, in der ehemaligen Wohnung, im Hof, im Keller, im Treppenhaus oder vor dem Wohnhaus. Wir leben in Wohnungen mit Vergangenheit.

Am jeweils ersten Wochenende, das auf das Kriegsende in Berlin am 2. Mai folgt, werden Haus- oder Wohnungstüren in Berlin geöffnet und die Namen unserer ehemaligen Nachbarn, Bruchstücke ihrer Biografien, Verfolgungs- und Fluchtgeschichten werden sichtbar in Gesprächen, Lesungen, Installationen, Zeichnungen, Texten, Musik, Audio, Film, Poesie, Gesang und mehr.

www.denkmalamort.de
facebook.com/denkmalamort

Hier ist es, das pdf mit allen DMAO_2019_Veranstaltungen und Orten.
Es kann bequem überallhin verschickt und ebenso problemlos gelesen, vergrössert und ausgedruckt werden.

DMAO_2019_Faltblatt_als_pdf_DE

DMAO ist ein Projekt von drei Personen:

Jani Pietsch, M.A. Politische Wissenschaft, Geschichte, Philosophie – Historikerin und freischaffende bildende Künstlerin in Berlin
www.janipietsch.de

 

Marie Rolshoven, M.A. Theater- und Filmwissenschaft, Kunstgeschichte – Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden Berlin und Mitmacherin des Ausstellungsprojekts Wir waren Nachbarn – Biografien jüdischer Zeitzeugen im Rathaus Berlin-Schönebergwww.marie-rolshoven.com

Florian Voß, ein junger Biologe, geboren 1973, Projektentwickler für Umwelt- und Bildungsprojekte, ist 2016 gestorben.

2019 sind es 14 Orte am 4. Mai und 12 am 5. Mai. Ich habe für Euch eins ausgesucht. Ich suche weitgehend unbekannte Geschichte aus, obwohl man sich an diesem Wochenend auch an Max Liebermann oder Albert Einstein erinnern kann. Eigentlich suchte ich einen Ort in der Krefelder Strasse in Moabit, wo ein arabischer Doktor, Mod (Mohamed) Helmy, eine jüdische Familie versteckte – die Erinnerung an ihn wurde von meinem Orthopäden gepflegt und er war  der, der das Schreiben eines Buchs über ihn vorgeschlagen hat. Wie das Leben es will, der Autor, Igal Avidan, ein Israeli, der seit über 30 Jahre in Berlin lebt, ist auch mein Bekannte. Er präsentiert sein Buch immer wieder auch in Berlin und es ist bei ihm oder bei dem Verlag käuflich zu erwerben.

Dann denke ich mir, dass auch ich bei dem Projekt mit machen könnte, um unsere beide Protagonisten, mit denen ich mich seit Jahren beschäftige, zu erinnern: Hermann Stöhr (links unten), der erste Kriegsverweigerer des 2. WK, hingerichtet in Plötzensee und Stanisław Kubicki, polnischer Maler, Vorreiter des Pazifismus und der Deutsch-Polnischen Versöhnung, zum Tode gefoltert in Gestapo Gefängnis Pawiak in Warschau.

 

 

 

 

Zum lesen gibt es darüber viel – man kann HIER starten.

Soll ich es machen. Schaffe ich es? Jedes Projekt bedeutet so unheimlich viel zu tun, was die Freischaffenden vor allem aus eigener Tasche und aus dem eigenem Kraftreservoir schöpfen müssen. Halte, Ewa, es ist ein Zukunftslied über die Vergangenheit. Kehren wir lieber zurück in die Gegenwart.

Aus dem diesjährigen DMAO-Projekt wähle ich eine Geschichte aus:

Nummer 10 am 4. Mai

Mommsenstraße 6, Hochparterre, 10629 Berlin-Charlottenburg
14 17 Uhr Ausstellung, Gespräch und Lesung (Deutsch und Englisch)
Im Gedenken an die ehemaligen Hausbewohner, Familie Fiegel, Familie Isaacsohn und Familie Selten, öffnen Dr. Wolf-Rüdiger Baumann und Claudia Saam ihre Wohnung. Die Geschwister Naomi und Paul Fiegel kommen aus Sydney (Australien), um an ihren Vater Bernhard und an ihre Großeltern Erna und Paul Fiegel zu erinnern.

S3, S5, S7, S9, S75 / Station Savignyplatz

Informacje o ewamaria2013

Polska pisarka w Berlinie
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